PfadnavigationHomeRegionalesHamburgDFB-Pokal„Ich drücke die Daumen, dass es nicht zweistellig wird“Veröffentlicht am 01.09.2026Lesedauer: 2 MinutenIn Hamburg ist die Unterstützung für den HEBC groß – die Hochbahn hat extra einen Bus dekoriertQuelle: Bodo Marks/dpaIm Volksparkstadion trifft ein Hamburger Traditionsklub auf Borussia Dortmund. Der ehemalige Bundesligaprofi Thomas Wolter hofft, dass sein einstiger Verein gegen den Favoriten die Würde wahrt.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenWenn der Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club heute Abend (20.45 Uhr/RTL und Sky) sein „Jahrhundertspiel“ in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund absolviert, wird auch Thomas Wolter im Volksparkstadion sitzen. Der 62 Jahre alte Ex-Profi von Werder Bremen gehört zu den prominentesten Akteuren, die je das Trikot des HEBC getragen haben.Lesen Sie auch„Ich habe zwei Karten für das Spiel gekauft und bin mit meiner Mannschaft von 1983 im Stadion. Wir treffen uns immer zweimal im Jahr“, sagte Wolter der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Vor 43 Jahren hatte der HEBC erstmals im Finale des Hamburger Landespokals gestanden – und nach Elfmeterschießen gegen den Hummelsbütteler SV verloren. Wolter: „Wir spielten damals in der Bezirksliga, und Hummelsbüttel hatte Spieler wie Georg Volkert und Peter Hidien.“Ein Jahr nach dem Hamburger Pokalfinale zog es Wolter, der beim TuS Ottensen groß geworden war, vom HEBC zu Werder Bremen. An der Weser bestritt er 312 Pflichtspiele für Grün-Weiß, in denen er zwölf Treffer erzielte und unter anderem 1992 unter Otto Rehhagel den Europapokal der Pokalsieger gewann. Dazu kamen die Meisterschaften 1988 und 1993 sowie die Pokalsiege 1991 und 1994.Ein Einsatz in der deutschen NationalmannschaftAuch das deutsche Nationaltrikot trug Wolter einmal. Beim 1:3 im Testspiel gegen Brasilien am 16. Dezember 1992 stand der gebürtige Hamburger in der Startaufstellung. In der 59. Minute wurde er ausgewechselt – gegen Michael Zorc von Borussia Dortmund. Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Wolter Werder als Trainer erhalten. Zuletzt betreute er interimsweise die zweite Mannschaft. Noch immer ist er sportlicher Leiter für den Bereich der U19 bis zur U23.Für das Pokalduell am heutigen Abend hat das HEBC-Ehrenmitglied Thomas Wolter einen speziellen Wunsch: „Ich drücke die Daumen, dass es nicht zweistellig wird.“lno/jlau
DFB-Pokal: „Ich drücke die Daumen, dass es nicht zweistellig wird“ - WELT
Im Volksparkstadion trifft ein Hamburger Traditionsklub auf Borussia Dortmund. Der ehemalige Bundesligaprofi Thomas Wolter hofft, dass sein einstiger Verein gegen den Favoriten die Würde wahrt.












