Der Oberligaverein Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club (HEBC) empfängt am Dienstag den Bundesligisten Borussia Dortmund – ein Pokalspiel, das nur mit Freunden gelingen kann.

Keine Dusche für den BVB: Im DFB-Pokal empfängt der Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club den berühmten Gegner im Volksparkstadion

Imago/Hanno Bode

Wer als Amateurklub in der ersten Runde des DFB-Pokals einen großen Gegner zieht, kann sich auf 211.000 Euro vom Verband und einen unvergesslichen Tag freuen. Oder er kann sich professionelle Hilfe in Form einer Werbeagentur holen und den ganzen Stadtteil auf sich aufmerksam machen.

Für Letzteres entschied sich der Hamburger Oberligavertreter HEBC aus dem so bunten wie beliebten Eimsbüttel. „Wir wollen das Spiel am Dienstag nutzen, um bekannter zu werden“, sagt der Vorsitzende Konstantin Zimmermann. Ein gnädiger BVB wäre insofern gut, besser ist aber jetzt schon, dass der große Gegner schon vor dem Anpfiff viel Licht auf den kleinen HEBC geworfen hat.