PfadnavigationHomePanoramaSuch- und BergungsmaßnahmenZahl der Toten nach Sturzflut im Grand Canyon steigt auf zwei – mehr als ein Dutzend vermisstStand: 20:17 UhrLesedauer: 2 MinutenBei einer Sturzflut im Grand Canyon ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Mehr als 60 Touristen konnten per Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden.Die Sturzflut im Grand Canyon tötet mindestens zwei Menschen, beschädigt die zentrale Wasserleitung und zwingt die Verwaltung zu Sperrungen und aufwendigen Rettungsaktionen.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenNach einer Sturzflut im Grand Canyon im Westen der USA hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens zwei erhöht. „Zwei Leichen wurden geborgen“, erklärte die Nationalparkverwaltung (National Park Service, NPS) am Montag im Onlinedienst X. Zur Identität des zweiten Todesopfers machte der NPS keine Angaben. Am Sonntagabend war ein 46-jähriger Mann tot geborgen worden.Die Such- und Bergungsmaßnahmen würden fortgesetzt, die betroffenen Wanderwege in den Canyon blieben vorerst geschlossen, erklärte der Nationalparkdienst. Mehr als ein Dutzend Menschen galten zuletzt noch als vermisst. Die vorhergesagte Witterung könnte den Zeitpunkt und das Tempo der Rettungsmaßnahmen beeinträchtigen, hieß es in der Kurzbotschaft weiter. Für Montag wurde erneut vor Gewittern und Regenfällen gewarnt.Nach NPS-Angaben war die Sturzflut am Samstag im Bright Angel Canyon aufgetreten. Durch ihn fließt der Bright Angel Creek, der seinerseits in den Colorado-Fluss mündet. Ausgelöst wurden die Wassermassen demnach durch heftige Regenfälle auf dem sogenannten Kaibab-Plateau. Eine Wander-Unterkunft namens Phantom Ranch in der Schlucht wurde dadurch überschwemmt.Lesen Sie auchDurch die Flut wurde zudem die einzige Wasserleitung zur Versorgung des Parks zu 40 Prozent beschädigt oder zerstört, wie der NPS nun mitteilte. Dutzende weitere Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Deutsche Touristen waren nach bisherigen Angaben nicht betroffen.Der Grand Canyon gilt als eines der größten Naturwunder der Welt. Über Millionen von Jahren hat der Colorado River den Sandstein Schicht um Schicht abgetragen und so eine Schlucht entstehen lassen. Im vergangenen Jahr besuchten fast fünf Millionen Menschen das Gebiet.Sturzfluten sind in der Region im Norden des US-Bundesstaats Arizona keine Seltenheit. Vor allem zwischen Juli und September können die ausgetrockneten Böden kaum Regen aufnehmen.AFP/doli