Nach einer Sturzflut im Grand Canyon Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona bittet die zuständige Behörde um Mithilfe bei der Suche nach mehr als 20 Menschen. Diese könnten als „vermisst oder unauffindbar“ gelten, teilte der National Park Service (NPS) in den sozialen Medien mit. Bis Sonntagabend wurde die Leiche eines 46-jährigen Mannes in der Nähe von Crystal Rapids am Colorado River geborgen, hieß es in einem aktuellen Bericht.Sowohl das Arizona Department of Public Safety als auch die Mitarbeiter des Grand-Canyon-Nationalparks reagierten auf das Ereignis und helfen bei den Evakuierungen sowie bei der Erfassung der Personen, die sich möglicherweise in den betroffenen Gebieten aufgehalten haben. Die Sturzflut ereignete sich am Samstag gegen 14:30 Uhr Ortszeit im beliebten Bright Angel Canyon und im Gebiet der Phantom Ranch.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Auf Bildern und einem Video war zu sehen, dass das Gebiet rund um die Phantom Ranch verwüstet und mit Schlamm bedeckt wurde. Fast alle Fußgängerbrücken über den Bach Bright Angel seien zerstört worden, hieß es vom National Park Service. Außerdem wurde die Transcanyon-Wasserleitung beschädigt, wodurch der Park nur noch über begrenzte Wasserreserven verfügt, hieß es.Bis zum Sonntagmorgen seien 62 Personen von der Phantom Ranch und dem unteren North Kaibab Trail gerettet worden, hieß es weiter. Weitere Evakuierungen seien geplant. Der NPS warnte vor Gewittern und Starkregen am Sonntag und Montag, die erneut zu Sturzfluten führen könnten. Der Park bleibt für Tagesbesucher geöffnet, auch wenn einige Angebote möglicherweise beeinträchtigt sind.