Stand: 31.08.2026 • 15:07 Uhr
Der Streit zwischen Spanien und Italien nach dem Ansturm auf die Exklave Ceuta dauert an. Beide Staaten verlängerten gegenseitige Grenzkontrollen. Die spanische Regierung erhebt zudem Vorwürfe in Richtung Israel und Russland.
Im Streit um den Umgang mit Migranten hat Italien die Grenzkontrollen zu Spanien um weitere 15 Tage verlängert. Das teilte das Innenministerium in Rom mit. Als Reaktion darauf kündigte Spanien ebenfalls eine Verlängerung seiner Kontrollen für Reisende aus Italien an - ebenfalls um 15 Tage.
Die Maßnahme war von der rechtsgerichteten Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nach der Ankunft Zehntausender Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta vor einem Monat ergriffen worden. Rom hatte argumentiert, seine Grenzen müssten wegen des Andrangs der Menschen auf Ceuta geschützt werden.
Es gab jedoch keine Hinweise darauf, dass sich von den Migranten aus Ceuta jemand auf den Weg nach Italien gemacht hätte. Sie durften nicht einmal auf das spanische Festland. Kritiker werteten Melonis Schritt deshalb als innenpolitisch motivierte Symbolpolitik.











