PfadnavigationHomePolitikDeutschlandKrankschreibung ab erstem Tag„Vereinbarung gilt“ – Merz hält trotz Bas’ Kritik an Plänen für Attestpflicht ab Tag 1 festStand: 13:57 UhrBundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat die Union zu Gesprächen über einen Verzicht auf die umstrittene Neuregelung zur Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag aufgefordert. Reproterin Philippa Vögeding berichtet.Die Attestpflicht für Arbeitnehmer ab Tag eins soll kommen – trotz Kritik von Arbeitsministerin Bärbel Bas, die an der Sinnhaftigkeit der Maßnahme gezweifelt hatte. Der Bundeskanzler jedoch macht seine Position klar.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht weiterhin zu der geplanten Einführung einer Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag von Arbeitnehmern. Darauf habe sich die Koalition bereits verständigt, und „diese Vereinbarung gilt und bildet die Grundlage für die weitere Arbeit innerhalb der Bundesregierung“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin. Zuvor hatte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) die Sinnhaftigkeit der Pläne angezweifelt.Die geplanten Änderungen sollten den „Missbrauch“ von Krankschreibungsregeln eindämmen, sagte Kornelius. Zugleich habe die Koalition „verabredet, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer Abweichungen im Tarifvertrag und in Betriebsvereinbarungen vornehmen können“. Auf dieser Grundlage werde nun ein Gesetzesvorschlag erarbeitet.Lesen Sie auchDie fachlich zuständige Bundesarbeitsministerin Bas war zuvor öffentlich von dem Vorhaben abgerückt. „Wenn ich eine Pflicht einführe und anschließend 95 Ausnahmen reinschreibe, stellt sich die Frage, ob man das überhaupt noch braucht“, sagte sie der Funke-Mediengruppe.AFP/doli
Krankschreibung: „Vereinbarung gilt“ – Merz hält trotz Bas’ Kritik an Plänen für Attestpflicht ab Tag 1 fest - WELT
Die Attestpflicht für Arbeitnehmer ab Tag eins soll kommen – trotz Kritik von Arbeitsministerin Bärbel Bas, die an der Sinnhaftigkeit der Maßnahme gezweifelt hatte. Der Bundeskanzler jedoch macht seine Position klar.












