Deutschlands Züge und Bahnhöfe sollen sauberer und sicherer werden: Die Deutsche Bahn will offenbar bis 2030 zusätzlich 210 Millionen Euro ausgeben, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Das berichtet die »Bild«-Zeitung unter Berufung auf Bahn-Chefin Evelyn Palla. Demnach soll ein zunächst als Sofortprogramm gestartetes Maßnahmenpaket künftig dauerhaft fortgeführt werden.

Die Bahn hatte für 2026 mehr als 50 Millionen Euro veranschlagt, um bei Zugreisenden »ein verbessertes Sicherheitsempfinden und ein sauberes Erscheinungsbild« zu hinterlassen. »Vom Sofortprogramm profitiert rund ein Viertel der Bahnhöfe in Deutschland«, hieß es in einer Konzernmitteilung dazu.Saubere Züge und Bahnhöfe sollen »neuer Standard« seinDen Angaben zufolge wurden im Zuge der bisherigen Programme eine Bodenfläche in der Größe von 200 Fußballfeldern gereinigt und Graffiti auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern entfernt. 44 mobile Handwerkerteams sollen Schäden an Bahnhöfen beheben. Zudem seien täglich 220 Beschäftigte für zusätzliche Reinigungsarbeiten unterwegs – doppelt so viele wie zuvor.

»Sauberere Züge und Bahnhöfe, mehr Sicherheit und mehr Komfort sollen nicht die Ausnahme sein, sondern unser neuer Standard«, sagte Palla nun der »Bild«. Noch laufe nicht alles so, wie es solle. »Aber wir stehen zu unserem Versprechen: Die Bahn muss jeden Tag ein Stück besser werden.«Saubermachen per HandDazu sollen die Züge künftig – zusätzlich zur üblichen Reinigung in der Waschstraße – auch per Hand gesäubert werden. »Der Schmutz muss weg. Deshalb greifen unsere Teams selbst zur Bürste. Sie schrubben, bis der ICE glänzt«, sagte Palla dazu.