Trumps 100-Milliarden-Investition in Venezuelas Erdölindustrie löst dort keine Freude aus. Die Idee eines freien Venezuelas rückt weiter in die Ferne.
Der „größte Erdöl-Deal aller Zeiten“ ruft bei Venezolaner*innen wenig Begeisterung hervor
Pedro Mattey/AP/dpa
D er Alltag der Venezolaner*innen ist heute von ständigen Stromausfällen geprägt. Aufzüge fahren nicht, Wasser wird nicht in Hochhauswohnungen gepumpt, Rechner gehen kaputt. 26 Jahre Chavismus haben eine marode Infrastruktur hinterlassen. Die Ankündigung Donald Trumps, mehr als 100 Milliarden US-Dollar in Venezuelas darniederliegende Erdölindustrie zu investieren, könnte Anlass zur Hoffnung geben.
Doch der „größte Erdöl-Deal aller Zeiten“ ruft bei Venezolaner*innen wenig Begeisterung hervor. Nicht weil sie Maduro nachtrauern, der, von den USA aus Venezuela entführt, nun in New York im Gefängnis auf seinen Prozess wartet. Sondern, weil dieser Deal mit Maduros langjähriger Vizepräsidentin Delcy Rodriguez ausgehandelt wurde.












