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Kommentar: Österreich zeigt, was Deutschland mit der AfD an der Macht droht Alice Weidel tauschte sich in Wien mit Politikern der FPÖ aus. Mit Rechtspopulisten, die regieren. Deren Geschichte ist vor allem eine eindringliche Warnung an die deutsche Mitte.

Spiegel-Cover als Trophäe für AfD-Fans. Foto: IMAGO/Karina HesslandKürzlich war Alice Weidel in Wien. Die AfD-Chefin traf in der österreichischen Hauptstadt Gleichgesinnte, die aber in einem entscheidenden Punkt erfahrener waren als sie: im Regieren.Weidel tauschte sich in Wien mit Politikern der FPÖ aus. Die rechtspopulistische Partei, die in fünf von neun österreichischen Bundesländern regiert. Die bereits im Bund mit der konservativen ÖVP koalierte. Die der AfD-Chefin also viel erzählen konnten dazu, wie man nicht nur eine Wahl gewinnt, sondern auch tatsächlich an die Macht kommt und bleibt.Noch nie war das so relevant wie jetzt, wo mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt genau das in greifbare Nähe gerückt ist: eine AfD‑Regierung. Was in Deutschland als Tabubruch gesehen wird, ist in Österreich längst politische Realität. Die Brandmauer gibt es dort nicht mehr – und das seit Jahrzehnten.Wer wie ich als gebürtige Österreicherin dieser Tage in Deutschland lebt, erlebt fast eine Zeitreise, ein Déjà-vu: Geschichte wiederholt sich. So fragte das US-Magazin „Time“ im Jahr 2000 auf seinem Cover: „Should Europe fear this man?“ Darunter Jörg Haider, der damalige FPÖ-Chef und erste FPÖ-Landeshauptmann in der Geschichte. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt