Den vierten Tag infolge schickt Russland Drohnen gegen die ukrainische Hauptstadt – mit verheerenden Folgen. Doch das ist nicht das einzige Problem.
Zerstörung nach einem russischen Angriff auf ein Lagerhaus mit anschließender Explosion im Dorf Myla in der Region Kyjiw, Ukraine
Dan Bashakov/ap
Der Natalka Park ist eine Oase in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw. Am Westufer des Dnipro am Rand des Hochhausviertels Obolon gelegen, bietet er viel Platz und Grün, Basketball- und Fußballplätze, ein Labyrinth aus Sträuchern und die Ruine eines mysteriösen Tunnels aus der Stalin-Ära. An heißen Tagen wird Wasser zur Abkühlung zerstäubt.
Am Samstag ist im Natalka Park ein zweijähriges Mädchen bei der Explosion einer russischen Angriffsdrohne getötet worden. Es war eine von mehreren Einschlägen in dem Stadtteil im Norden der ukrainischen Hauptstadt. Auch ein Wohnhaus wurde getroffen. Schon seit Donnerstag geht es buchstäblich Schlag auf Schlag. Der Samstag war der dritte Tag in Folge, an dem Russland Kyjiw mit scheinbar endlosem Drohnenterror überzieht. Freitag und Samstag gab es mehr als zwei Dutzend Mal Luftalarm. Bis Sonntagnachmittag kamen sechs weitere dazu.










