Als rechter Blogger forderte Milo Yiannopoulos harte Abschiebungen. Nun fliegt er selbst aus den USA – zur Freude seiner Rivalen im Trump-Lager.
Milo Yiannopoulos wurde von US-Einwanderungsbeamten am Flughafen in New Orleans festgenommen
Julio Cortez/ap
Milo Yiannopoulos sieht schlecht aus auf dem Foto, das seit Freitag von ihm kursiert: tiefe Ringe unter den Augen, Fünftagebart, wirres Haar. Geradezu eine Peinlichkeit für jemanden, der sonst auf sein hippes Styling extrem viel Wert legt.
Das Foto symbolisiert trefflich den tiefen Fall des einstigen Stars der Alt-Right Szene. Es war ein erkennungsdienstliches Bild von Trumps Abschiebebehörde ICE, aufgenommen am Flughafen von New Orleans. Dort hatte man den rechtsextremen Blogger mit britischer Staatsbürgerschaft festgenommen, weil sein Visum abgelaufen war, und ihn zur Abschiebung vorbereitet. Ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums teilte der Nachrichtenagentur dpa mit, dass Yiannopoulos am Freitag in sein Heimatland abgeschoben wurde.










