Der rechtsextreme Blogger Milo Yiannopoulos ist von der US-Migrationsbehörde ICE abgeschoben worden. Wie ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, sei Yiannopoulos am Freitag in sein Heimatland, das Vereinigte Königreich, abgeschoben worden. Am Donnerstag hatten ICE-Beamte Yiannopoulos am Flughafen New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana in Gewahrsam genommen, weil er sein Aufenthaltsrecht überschritten habe.
Den Angaben zufolge war Yiannopoulos am 14. Mai 2019 legal über New York in die USA eingereist. Nachdem er länger als erlaubt in den Vereinigten Staaten geblieben und nicht zu einer Anhörung erschienen sei, erteilte ein Einwanderungsrichter am 22. Juli dieses Jahres eine endgültige Ausweisungsverfügung.Yiannopoulos war lange als prominentes Gesicht amerikanischer Rechtsextremisten bekannt. Im vergangenen Jahr hatte er sich auf X positiv zur Migrationsbehörde ICE geäußert: »Kalifornien braucht ICE-Kontrollpunkte an den Eingängen von Supermärkten, Tankstellen, Einkaufszentren, Kreuzungen und Regierungsgebäuden«, schrieb er. Jeder, der an den Kontrollpunkten nicht nachweisen könne, dass er sich rechtmäßig in den USA aufhält, solle »sofort abgeschoben« werden.











