Vor der Küste Zyperns ist eine Fähre mit 259 Passagieren und acht Besatzungsmitgliedern gesunken. Mindestens sieben Menschen seien gestorben, sagte der nordzyprische Präsident Tufan Erhürman dem Sender CNN Türk. Die Einsatzkräfte suchten noch nach Vermissten.
Die Fähre – offenbar ein Katamaran – hatte den nordzyprischen Hafen Kyrenia um 12.30 Uhr Ortszeit verlassen und war auf dem Weg zum türkischen Hafen Tasucu im östlichen Mittelmeer. Das Schiff kenterte kurz nach dem Auslaufen. Die Ursache ist noch unklar. Berichten zyprischer Medien zufolge drangen große Mengen Wasser über das Heck in das Schiff ein. Der Kapitän leitete demnach ein Notmanöver ein, um das Schiff zu wenden. Der Besatzung sei es jedoch nicht gelungen, den Wassereinbruch zu stoppen, woraufhin das Schiff an Stabilität verlor. Der Notruf wurde türkischen Behörden zufolge vier Seemeilen vor der Küste abgesetzt.
»Leider ist das gekenterte Schiff inzwischen vollständig gesunken und an der Wasseroberfläche nicht mehr zu sehen. Daher wurde der Such- und Rettungseinsatz auf die umliegenden Gewässer ausgeweitet«, so Präsident Erhürman. »Hubschrauber und Schiffe der Küstenwache suchen das Gebiet ab, um festzustellen, ob es weitere Überlebende gibt.«Fünf Schiffe und zwei Helikopter der türkischen Küstenwache wurden dem türkischen Innenministerium zufolge in das Gebiet geschickt, zudem seien sechs Marineschiffe zur Unterstützung der laufenden Einsätze in dem Gebiet abgestellt.










