Tadej Pogačar, der Favorit und Führende der Vuelta, scheidet wegen eines vermeidbaren Sturzes aus. Die Hitze und Strapazen setzen den Fahrern zu.
Schwierige Bedingungen auch für die Konzentration: Über 35 Grad Celsius hatte es auf der Vuelta-Etappe am Samstag
Sirotti/imago
Es war der Schock des Sportwochenendes. Im letzten Drittel einer vergleichsweise wenig anspruchsvollen Etappe der Vuelta a España kam Tadej Pogačar zu Fall. Der Mann im Roten Trikot, der Rundfahrten gewöhnlich gewinnt, erreichte nicht den Zielstrich. Vielmehr lag er plötzlich am Straßenrand am Boden. Blut tropfte von seiner Stirn, er hatte eine Platzwunde an einer Augenbraue. Auch die linke Schulter blutete. Er hatte sich, wie später Adrian Rotunno, der Teamarzt von UAE Emirates, bestätigen sollte, das Schlüsselbein gebrochen. Hinzu kommen eine Gehirnerschütterung, der Bruch eines Halswirbels und diverse Abschürfungen.
Unmittelbar nach dem Aufprall versuchte Pogačar sogar noch, wieder aufs Rad zu steigen. Er gab das Vorhaben aber mit schmerzverzerrtem Gesicht und wegen der offensichtlichen Dysfunktionalität des linken Arms schnell wieder auf und nahm, immerhin sicher auf beiden Beinen gehend, im Krankenwagen Platz.










