Natürlich ist es für Entwarnung oder gar Euphorie viel zu früh. Die deutsche Wirtschaft steckt weiter in Problemen, von April bis Juni lag das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge bei 0,3 Prozent. Das ist für Europas größte Volkswirtschaft immer noch wenig. Die Schwierigkeiten sind bekannt: zu viel Bürokratie, eine komplizierte Lage der Weltwirtschaft, hohe Energiepreise, ein Mangel an Facharbeitern, fehlende Reformen der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz.