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Leben mit Aktien: Monte dei Paschi – vom Krisenfall zum Übernahmejäger Die einst gerettete Banca Monte dei Paschi di Siena will zum dritten großen Bankenkonzern Italiens werden. Dafür muss sie mehrere überzeugen – und schneller sein als Intesa Sanpaolo.

Bei einer Übernahme durch Intesa würden etwa die Hälfte der 1260 Filialen der Banca Monte dei Paschi di Siena und die historische Marke an Unipol übergehen. Foto: BloombergDie Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) ist die älteste noch aktive Bank der Welt – und droht nun, übernommen und aufgespalten zu werden. Mit einer Gegenoffensive will die einst staatlich gerettete Krisenbank das verhindern.Ende vergangener Woche legte MPS gleich zwei Angebote vor: Für die Banco BPM bietet die Bank eigene Aktien im Wert von 25,3 Milliarden Euro, für den Vermögensverwalter Banca Generali legte die Traditionsbank eine Offerte im Wert von 8,7 Milliarden Euro vor. Damit will MPS-Chef Luigi Lovaglio die Übernahme des eigenen Instituts verhindern. Mit einer erwarteten Marktkapitalisierung von 70 Milliarden Euro würde bei erfolgreichen Übernahmen MPS zum drittgrößten Bankkonzern Italiens aufsteigen, hinter Intesa und UniCredit – wie es sich die italienische Regierung schon lange wünscht.In der aktuellen Folge von „Leben mit Aktien“ sprechen WirtschaftsWoche-Chefredakteur Horst von Buttlar und Scalable-Capital-Chefökonom Christian W. Röhl über den spektakulären Coup der Bank aus der Toskana.Leben mit Aktien Scott Bessent gegen die Bond-Wächter – warum die Zinsen steigen 26.08.2026