Alle zwei Jahre haben Autobesitzer einen unangenehmen Termin zu bewältigen. Dann müssen sie ihren Wagen zur Hauptuntersuchung inklusive Abgasuntersuchung bringen. Oder zum TÜV, wie es landläufig heißt, obwohl es mit Dekra, KÜS, GTÜ und weiteren noch viele andere Organisationen gibt, die ebenfalls die Prüfung anbieten. Vor allem die Autohalter, die ein älteres Modell besitzen, zittern dann. Denn je älter das Auto, desto größer ist die Gefahr, dass Mängel festgestellt werden, die dann teuer nachgebessert werden müssen. Das Risiko ist gar nicht so klein, bei etwas mehr als einem Drittel der Untersuchungen werden Mängel festgestellt, bei rund 20 Prozent sogar erhebliche bis gefährliche, wie das Kraftfahrt-Bundesamt meldet (siehe Grafik). 11.000 Autos wurden demnach 2025 sogar als verkehrsunsicher eingestuft.Viele Autobesitzer stellen sich daher die Frage, wie sie Ärger vermeiden können. Sie stehen vor der Wahl, ob sie ihren Wagen direkt bei TÜV, Dekra & Co. prüfen lassen und bei Mängeln danach in die Werkstatt bringen. Oder ob sie lieber vorher zum Kfz-Mechaniker fahren, der den Wagen auf Mängel durchsieht und sich dann auch gleich um die Hauptuntersuchung kümmert. Die letztere Variante hat den Vorteil, dass der Kunde nur einen Termin hat und sich die Gebühren der Nachuntersuchung spart, wenn die Werkstatt vorher genau hingesehen hat.