Seit es Willi gibt, kämpft unsere Autorin unermüdlich für seinen Platz in der Welt. Die Frage ist: Wie weit geht man bei der Vermeidung von Eskalation?
Worauf es im Leben wirklich ankommt ist Liebe: Für Willi ist aber oft kein Platz
Wolf von Dewitz/dpa
I n der vergangenen Kolumne schrieb ich über den Rauswurf aus einem Gasthof, wo man die Behinderung unseres Sohnes als Störung empfand. Ich war überrascht, für wie viel Aufregung das sorgte.
Wir bekamen eine Menge Solidaritätsbekundungen. Das gibt mir Kraft. Ich durfte aber auch erfahren, dass andere mein Verhalten als „krass unsouverän“ empfanden und was sie in unserer Situation Heldenhaftes täten: Geschäftsführung rufen, es zur Anzeige bringen, kämpfen (notfalls mit Fäusten) und natürlich alle auf Social Media bloßstellen. In meinen Gedanken tue ich so was auch – besonders im Nachhinein.






