Die Erzdiözese München und Freising holt eine mehr als 32 Meter hohe, begehbare Metallskulptur in das Münchner Neubaugebiet Freiham. Die Skulptur lade von Oktober an Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Interessierten ein, sich mit der pastoralen und sozialen Zukunft eines der größten Stadtteilprojekte Europas auseinanderzusetzen, teilte die Erzdiözese am Donnerstag mit. Rund 25 000 Menschen sollen künftig in dem neuen Stadtteil leben.Die Skulptur „Sichtung V“ des Künstlerduos Hildegard Rasthofer und Christian Neumaier werde zwischen dem 1. und 4. September installiert, ihr Inneres sei nach der Schulung ehrenamtlicher Guides für die Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen für ein Jahr zugänglich. Rund um die temporäre mobile Raum- und Klang-Installation planen die Erzdiözese und der Pfarrverband München West gemeinsam mit weiteren Partnerinnen und Partnern aus dem Viertel pastorale, künstlerische und kulturelle Angebote.Freiham bekommt eine 32 Meter hohe Skulptur, hier „SICHTUNG I“ des Künstlerduos Rasthofer/Neumaier, auf einem Bild von 2018.Foto: Anne WildDie Erzdiözese wolle mit der Aktion in einen Dialog treten mit den Bewohnern über ihre sozialen und religiösen Bedürfnisse, ihre Beziehungen zueinander und ihr Leben im Neubauviertel. Die „Sichtung“, die bereits an verschiedenen Standorten zu sehen war, bestehe aus mehreren übereinander gestapelten Stahlquadern. Die Stufen der innen liegenden Treppe klingen beim Begehen. Fensteröffnungen in den Stockwerken ermöglichten immer neue Perspektiven auf das Neubaugebiet, die benachbarten Viertel und die umliegende Landschaft.In und an der Skulptur werde das bereits bestehende Angebot des Pfarrverbands München West und weiterer kirchlicher-sozialer Einrichtungen in Freiham erweitert, hieß es. Im Sinne eines Kennenlernens, Zusammenwachsens und Austauschens sollen neue Formate kirchlicher Präsenz in Freiham ausprobiert und weiterentwickelt, vorhandene Netzwerke gefestigt und neue Beziehungen geknüpft werden, teilte die Erzdiözese mit.