Teilnehmerinnen im Boxkurs: »Nein, ich versuche das«

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30.08.2026, 06.49 Uhr

Wenn Heike Cohrs in den Boxclub kommt, parkt sie ihren Rollator neben dem Ring. Sie zieht sich die Handschuhe über, zwei dicke, schwarze Fäustlinge. Dann beginnt sie mit dem Training. Schattenboxen zum Aufwärmen, danach Schläge auf die Boxsäcke. Von unten, von der Seite, links, rechts.Cohrs, 82 Jahre alt, ist Teil einer besonderen Boxgruppe. Jeden Mittwoch trifft sie sich im Hamburger Stadtteil Winterhude. Die elf Frauen haben alle die Diagnose Parkinson.Der Kurs hilft ihnen, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen. Denn regelmäßiger Sport kann die Symptome spürbar lindern. Durch das Boxen können Betroffene ihre Beinkraft stärken und ihr Gleichgewicht verbessern; sie sind dadurch wieder mobiler. Aber nicht jede Sportart macht auch Spaß. Bevor sie zum Boxen kam, war Heike Cohrs einmal bei einem Tanzabend mit anderen Parkinsonpatienten. »Furchtbar«, sagt sie. »Das war Ringelreihen mit Anfassen.«

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