In Karlsruhe bot vor allem die erste Halbzeit viel Spektakel, für das zunächst der KSC sorgte. Dominant, spielfreudig und passsicher präsentierte sich die Elf von Coach Maximilian Senft. Die frühe Führung durch Shio Fukuda (7. Minute), der nach einem Eckstoß per Kopf traf, war verdient. Marvin Wanitzek (12.) legte mit einem Traumtor in den Winkel zum 2:1 nach. Assistiert hatte dem KSC-Kapitän der von Eintracht Frankfurt umworbene Louey Ben Farhat, der sein Startelfdebüt in dieser Saison gab.Bei den Wolfsburgern lief viel über die linke Seite mit Fabian Reese. Die KSC-Fans, die eine Fanfreundschaft zu Reeses Ex-Club Hertha BSC pflegen, pfiffen ihn bei nahezu jedem Ballkontakt aus. Die Flanke des 28-Jährigen führte zum 1:1 durch Alexander Bernhardsson (10. Minute), das 2:2 erzielte Reese (28.) mit viel Wucht aus gut 25 Metern selbst. Eine Kopie war das ebenfalls traumhafte 2:3 durch Vinícius Souza (45.+2), wobei KSC-Torwart Hans Christian Bernat zweimal nicht ganz schuldlos wirkte. Nach der Pause fanden die Karlsruher kaum noch Lücken gegen eine wesentlich stabilere VfL-Defensive. Hauke Wahl (88.) und erneut Reese (90.+5) machten in der Schlussphase alles klar.

Heidenheim und Fürth mit BefreiungsschlägenHeidenheim gelang gegen Dresden ein Befreiungsschlag. Die Heidenheimer hatten zuletzt 1:4 bei Hertha BSC und dann in der ersten DFB-Pokalrunde 2:5 beim Viertligisten SSV Jeddeloh II verloren. Gegen Dresden zeigte das Team von Trainer Frank Schmidt nun aber Moral. Die Gäste gingen zweimal in Führung – sogar in Unterzahl, nachdem Dresdens Thomas Keller (69.) für ein Foul Gelb-Rot sah. Für Heidenheim trafen Jan Schöppner (67.), Dresdens Friedrich Müller ins eigene Tor (77.), sowie Oualid Mhamdi (87.), Julian Niehues (89.) und Maximilian Breunig (90.+1) in der Schlussphase.