Ein entzücktes Raunen erfüllt das Westfalenstadion, als Giannis Konstantelias vom linken Flügel nach innen zieht. Mit sanften Bewegungen führt er den Ball, es folgen ein schlauer Steilpass auf Daniel Svensson, eine Direktvorlage zu Fábio Silva und ein Tor gegen Bayern München. Schlicht und schön ist dieser Treffer aus dem Spiel um den Franz-Beckenbauer-Supercup vom vorigen Wochenende. Ein Moment, der Phantasien nährt, frei von all der Anstrengung, die mit einem Begriff verbunden ist, der sich eingebrannt hat ins Bild vom BVB der Vorsaison: „Kovač-Fußball“.