Ob Lars Ricken beruflich schon mal in so beschwingter Laune war, seit er vor fast 30 Jahren diesen spektakulären Schuss im Tor von Juventus Turin versenkt hat? Seit 1997 also, Olympiastadion München, Champions-League-Finale, und Ricken, der Teenagerschwarm von den Bravo-Postern, 20 Jahre jung, Sekunden vorher eingewechselt von Borussia Dortmunds Trainer Ottmar Hitzfeld. Der junge Lars lupfte den Ball wie selbstverständlich über Turins Torwart Angelo Peruzzi hinweg ins Tor zum 3:1. Lange her, diese 71. Minute, der größte Moment in Dortmunds Vereinsgeschichte, das „Jahrhunderttor“, wie der BVB-Anhang vor ein paar Jahren in einer Volksabstimmung entschied. Und nicht wenige im Anhang des BVB glauben, dass das berühmteste Tor von Lars Ricken zugleich der wichtigste Grund dafür ist, warum Ricken es nach vielen Jahren als Nachwuchsleiter in Dortmund inzwischen zum Sportvorstand gebracht hat.
BVB vor dem Supercup gegen den FC Bayern: Das schwarz-gelbe Herz hüpft
Zwei griechische Großtalente und ein niederländischer Verbindungsmann: Die jüngsten Transfers lassen den BVB wieder große Ziele ins Auge fassen.













