Amsterdam (dpa) - Der deutsche Männer-Doppelvierer hat bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Amsterdam Silber gewonnen. Auf der Bosbaan musste sich das Boot mit Marc Weber (Frankfurt), Felix Heinrich (Braunschweig), Jonas Gelsen (Frankfurt) und dem gerade einmal 19-jährigen Schlagmann Ole Hohensee (Stralsund) nur dem Titelverteidiger Italien geschlagen geben. Bronze ging an Großbritannien.
Mit einem mutigen Auftritt setzte sich das deutsche Quartett zunächst an die Spitze und lag lange in Führung. Erst auf den letzten 500 Metern zogen die Italiener vorbei und sicherten sich erneut den Titel. Für das deutsche Boot ist Silber dennoch der nächste große Erfolg: Vor rund vier Wochen hatte das Quartett bei den Europameisterschaften im italienischen Varese überrascht und 13 Jahre nach dem letzten deutschen EM-Erfolg die Goldmedaille gewonnen.
Im Riemen-Bereich verpassten die deutschen Vierer-Boote eine Medaille. Der zuletzt mit EM-Bronze dekorierte Männer-Vierer wurde beim Sieg der USA Vierter und lag rund fünf Sekunden hinter den Medaillenrängen. Der vor der Saison neu formierte deutsche Frauen-Vierer kam nach EM-Silber auf Rang sechs und hatte am Ende rund 30 Sekunden Rückstand auf die siegreichen USA. Für beide Boote war bereits der Einzug ins A-Finale ein Erfolg.











