Es wird angezählt. Erst die Minuten, dann die Sekunden. Bis Punkt zwölf Uhr. Dann werden die Schläge gezählt, die der Münchner Oberbürgermeister braucht, bis der Zapfhahn im Fass sitzt. Wenn es am 19. September „Ozapft is!“ heißt, beginnt auf der Wiesn das vertraute Ritual. Die Kapelle spielt „Ein Prosit der Gemütlichkeit“, die Menge brüllt „Oans, zwoa, g'suffa“ und die ersten Maßkrüge gehen nach oben.
Was das Münchner Oktoberfest vom Stuttgarter Wasen lernen könnte
Ein Rechtsstreit in München um die Vergabe der Wiesnzelte wirft die Frage auf, wie viel Tradition bei der Auswahl zählen darf. Ein Vergleich mit dem Cannstatter Wasen.






