PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSachsen-Anhalt„Ich möchte nicht, dass Magdeburg Vorort von Moskau wird“, warnt Özdemir vor einer AfD-RegierungStand: 05:15 UhrBaden-Württembergs Ministerpräsident Cem ÖzdemirQuelle: Katharina Kausche/dpaCem Özdemir sieht eine Zäsur auf Sachsen-Anhalt zukommen, sollte die AfD den Ministerpräsidenten stellen. Er warnt für diesen Fall vor einem stärkeren Einfluss Russlands.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenBaden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat vor einem stärkeren Einfluss Russlands gewarnt, sollte die AfD künftig in Sachsen-Anhalt regieren. „Ich möchte, dass Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt bleibt und Magdeburg nicht ein Vorort von Moskau wird“, sagte der Grünen-Politiker dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe). „Wer Deutschland liebt, macht es nicht abhängig von (Russlands Präsidenten Wladimir) Putin oder irgendeinem anderen autoritären Herrscher.“Bei der Wahl am 6. September stehe viel auf dem Spiel. Sollte die AfD künftig in Magdeburg den Ministerpräsidenten stellen, sei das eine Zäsur für das ganze Land, betonte Özdemir. „Ich sehe es als meine Pflicht, dafür zu kämpfen, dass es dazu nicht kommt.“Lesen Sie auchÖzdemir plant in den kommenden Tagen mehrere Auftritte in Sachsen-Anhalt, um seine Parteikollegen dort im Wahlkampf zu unterstützen – etwa in Wernigerode und Halle.Die AfD liegt in Umfragen zur Landtagswahl deutlich vor der CDU. Falls SPD, Grüne oder BSW nicht in den Landtag einziehen, wird es wahrscheinlicher, dass die AfD bei der Landtagswahl eine absolute Mehrheit im Parlament erringt.dpa/luwi