Liebe Leserinnen, liebe Leser,
auch ich bin ins Rabbit Hole des KI-Codings gefallen: Bottis Bolzplatz, ein Klimaanlagenrechner, eine in Arbeit befindliche Hommage an "Moon Patrol" – das werden wohl nicht die letzten Projekte gewesen sein, bei denen ich mir von einer KI unter die Arme greifen lasse. Glücklicherweise stehen diese Projekte für sich, und ich kam noch nicht in die Verlegenheit, den generierten Code in andere Projekte übernehmen zu müssen. Denn genau da wird es heikel, wie ein aktueller Hintergrundartikel zeigt: Auch wenn moderne Sprachmodelle erstaunlich schnell Code produzieren, zeigen Studien, dass die Qualität von KI-generiertem Code durchaus Tücken birgt. Produktivitätsgewinne verwandeln sich schnell in technische Schulden, wenn niemand den generierten Code kritisch prüft. Ein spannender Realitätscheck für alle, die täglich mit Copilot und Co. arbeiten.
Wo ich gerade über Technik schreibe, die auf den ersten Blick komfortabel wirkt, unter der Oberfläche aber komplex und verwundbar ist: Meine Kollegin Sophia Zimmermann hat sich angeschaut, wo vernetzte PV-Anlagen angreifbar werden und warum das bei über sechs Millionen installierten Anlagen in Deutschland längst ein systemrelevantes Thema ist. Von Wechselrichtern über Cloud-Plattformen bis hin zu den Auswirkungen auf die Netzstabilität.







