Die Uefa prüft rechtliche Schritte gegen Infantino. Es geht um den Investoren-Plan. Der Fifa-Chef verschanzt sich weiter in seinem Paralleluniversum.

Der derzeit stark angefeindete Gianni Infantino genießt im Stadion von Hanoi den Applaus auf der Tribüne

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F ür Außenstehende mag es vielleicht wie eine außer Kontrolle geratene Eskalationsspirale wirken. Wie am Donnerstag bekannt wurde, bereitet der europäische Fußballverband nun noch ein Strafverfahren gegen den Weltverbandschef Gianni Infantino wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung vor. Aber dieser über Wochen sorgfältig vorbereitete Schritt – das Antragsschreiben an ein Distriktgericht im US-Bundesstaat Florida füllt allein schon 54 Seiten – folgt einer zwingenden Aufklärungslogik.

Bereits als Ende Juli Fifa-Präsident Infantino seine im exklusiven Kreis ausgetüftelten Investorenpläne zur Abstimmung bringen wollte, störten sich neben der Uefa andere Kontinental- und Nationalverbände sowohl am Vorhaben an sich als auch an der Intransparenz des Vorgehens.