Die Gewalttat mit zwei Toten in Gosen war wohl eine Beziehungstat. Der kleine Brandenburger Ort am Rand von Berlin steht unter Schock.
Vor der Schule, in der sich die Tat ereignete, haben Menschen Kerzen angezündet und Blumen abgelegt
picture alliance/dpa | Michael Ukas
/taz | Die Gewalttat an einer Schule mit zwei Toten hat den Brandenburger Ort Gosen-Neu Zittau am südöstlichen Rand von Berlin bis ins Mark erschüttert. „Das ist nichts, was normal ist an einer Schule“, sagte Michael Kunz, Sprecher der Academedia Education GmbH, die den „Campus Neu-Zittau“ mit Gymnasium, Oberschule und Fachoberschule betreibt. „Die Schülerin war allen gut bekannt.“ Es werde sehr schwer sein, zu irgendeiner Form der Normalität zurückzukehren, so Kunz.
Die Schule ist am Freitag als Begegnungsraum und Ort der Trauer geöffnet. Mindestens die Hälfte der SchülerInnen kam laut Kunz am Vormittag teilweise mit Familienangehörigen zum Trauern. Noch am Donnerstagabend hatten sich weit über hundert Menschen an der Schule eingefunden, um Blumen niederzulegen, Kerzen anzuzünden und zu trauern. Viele Menschen weinten und hielten sich in den Armen.











