PfadnavigationHomePanoramaBrandenburgZwei Tote bei Gewalttat an Schule – 19-Jähriger soll Ex-Freundin und Hausmeister getötet habenStand: 19:48 UhrLesedauer: 2 MinutenTödliche Beziehungstat an einer Privatschule in Gosen-Neu-Zittau: Eine 18-jährige Schülerin und ein 30-jähriger Mann sterben nach einem Messerangriff. Tatverdächtig ist der 19-jährige Ex-Freund der Schülerin, berichtet Reporter Max Hermes.In Brandenburg läuft an einer Schule in Gosen-Neu Zittau ein Polizeieinsatz. Es gibt zwei Todesopfer, ein Mann wurde festgenommen. Laut einem Bericht handelt es sich um eine Beziehungstat.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenAuf dem Docemus-Schulcampus im brandenburgischen Gosen-Neu Zittau (Landkreis Oder-Spree) ist es zu einer Gewalttat gekommen. Ein Mann wurde festgenommen.Die Polizei geht bei dem gewalttätigen Vorfall mit zwei Toten von einer Beziehungstat aus. Bei den Opfern soll es sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um die Ex-Freundin des Täters und um den Hausmeister handeln.Der RBB schrieb, dass das weibliche Opfer eine 18 Jahre alte Schülerin sei. Dies bestätigte die Polizei bisher nicht. Das andere Opfer soll ein 30-jähriger Mann sein. Er soll gestorben sein, als er den Täter an der Tat hindern wollte.Beim mutmaßlichen Täter handelt es sich demnach um einen 19-Jährigen, der der Ex-Freund der getöteten 18-Jährigen sein soll. Ob er auch Schüler der Schule war, sei aktuell nicht bekannt.Auf der Plattform X schrieb die Polizei Brandenburg zuvor von einem Einsatz gemeinsam mit dem Rettungsdienst. Man sichere aktuell den Tatort.Die Tat ereignete sich auf einem Schulcampus eines privaten Trägers umgeben von Wald und Seen am Rande von Gosen-Neu Zittau. Dort befinden sich Gymnasium, Oberschule und Fachoberschule. Nach diesem Modell sollen die Gemeinsamkeiten gefördert werden, die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schulformen wird betont.Am frühen Nachmittag seien mehrere Anrufe wegen einer Gewalttat eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin. Noch Stunden nach der Tat harrten zahlreiche Schüler auf dem Campus aus. „Ein Teil der Kinder befindet sich aktuell noch hier in der Turnhalle, weil wir die natürlich gerne an ihre Erziehungsberechtigten übergeben würden“, sagte ein Polizeisprecher.Eine Vielzahl von Rettungskräften und Notfallseelsorgern seien im Einsatz, um sich um die Kinder und ihre Angehörigen zu kümmern. „Wir haben aktuell dafür Sorge getragen, dass sie da versorgt werden mit Getränken und auch mit Nahrungsmitteln.“ Die Polizei wolle auch wissen, um wen es sich handle. „Wir hoffen natürlich, dass auch die letzten Eltern dann in Kürze hier erscheinen.“Der Geschäftsführer der Schule, Michael Kunz, teilte laut „Märkischer Oderzeitung“ seine Bestürzung mit: „Zu den konkreten Umständen und zum Tathergang können und werden wir mit Blick auf die laufenden Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen. Die Aufklärung des Geschehens liegt bei den zuständigen Ermittlungsbehörden“, hieß es. Am morgigen Tag werde der Unterricht ausfallen.Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.lay mit dpa