Die Städte Zürich und Winterthur heben das absolute Feuerverbot aufNach den Regenfällen dieser Woche darf vielerorts wieder mit Holzkohle grilliert werden. Im Wald und in Waldesnähe bleibt das Entfachen eines Feuers verboten.28.08.2026, 11.26 Uhr2 LeseminutenNun muss nur noch das Wetter mitspielen: Auf vielen Balkonen im Kanton Zürich kann ab sofort wieder grilliert werden.Christian Beutler / KeystoneWer im Garten oder auf dem Balkon gerne mit Holzkohle grilliert, kann frohlocken. Denn das ist nach etwa sechs Wochen erzwungener Feuer-Auszeit wieder möglich. Dies dank den teilweise ergiebigen Niederschlägen und tieferen Temperaturen in den letzten Tagen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Wie die Stadt Zürich in einer Mitteilung schreibt, habe sich die Lage bezüglich Trockenheit im Siedlungsgebiet entspannt, die Brandgefahr sei zurückgegangen.Die Vorsteherin des Sicherheitsdepartements, Karin Rykart, hebt deshalb das Mitte Juli erlassene Feuer- und Feuerwerksverbot für das Siedlungsgebiet der Stadt per sofort auf.Auch die Stadt Winterthur widerruft das absolute Feuerverbot für das Stadtgebiet per Freitagmittag. Anders als in der Stadt Zürich bleibt das absolute Feuerwerksverbot für Winterthur jedoch bestehen.Diverse Goldküstengemeinden sowie Wädenswil und Richterswil, aber auch Schlieren oder Hinwil haben das absolute Feuerverbot ebenfalls aufgehoben.Die Stadt Zürich hält derweil fest, dass auch im Siedlungsgebiet mit offenem Feuer weiterhin Vorsicht geboten sei. Bei starkem Wind sei auf Feuer im Freien zu verzichten.Weiterhin gilt das kantonale Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das hat die Baudirektion am Donnerstag mitgeteilt. Der Wald braucht länger, bis er sich erholt. Die obersten Bodenschichten sowie Blätter und Totholz sind nach der wochenlangen Trockenheit noch nicht wieder durchfeuchtet. Die Waldbrandgefahr ist deshalb im Kanton nach wie vor gross.Wie die Stadt Winterthur festhält, seien die Bäume innerlich ausgetrocknet, was das Risiko für unmittelbare Astabbrüche und umstürzende Bäume erhöhe. Bei längeren Aufenthalten im Umfeld von grossen Bäumen sei Vorsicht geboten.Passend zum Artikel