Schwesig fordert bereits seit Längerem eine Senkung der Spritpreise. Bereits das ersatzlose Auslaufen des Tankrabatts zum 1. Juli hatte Schwesig kritisiert und einen Preisdeckel sowie eine Übergewinnsteuer gefordert. In dem Flächenland sind die Spritpreise ein wichtiges Wahlkampfthema, Schwesig kämpft um ihre Wiederwahl am 20. September.

Kritik übte Schwesig an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die eine Übergewinnsteuer und einen Preisdeckel ablehnen: »Herr Merz und Frau Reiche sagen Nein dazu, und sie können ja gerne dazu Nein sagen. Dann müssen sie aber eine andere Antwort geben. Ich kann nicht immer nur zu allem Nein sagen und nichts passiert.«Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will die in Umfragen führende AfD einholen. Im SPIEGEL-Interview sagt sie, warum sie dabei eher auf Duftbäume setzt als auf Rückhalt aus Berlin.