Der Name ist mehr als 400 Jahre alt und entstammt einer indigenen SpracheDie Reaktion Carneys kam noch am selben Tag: Die Realität sei, dass der See Lake Ontario heiße – „früher, jetzt und für immer“, schrieb er auf der Plattform X. Carney führte aus, dass der indigene Huronenstamm dem See seinen Namen gegeben habe. „Ontari'io“ bedeutet demnach in ihrer Sprache „Der See ist schön, der See ist groß“. Der Name sei über 400 Jahre alt und älter als sowohl die Konföderation Kanadas als auch die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika.
Wie Trophäen zählt Trump zuvor vor laufenden Kameras auf, was er schon umbenannt hat. Den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“, jetzt folgt der See – und Trump sinniert laut weiter: „Wir haben einen Golf und einen See. Jetzt fehlt uns nur noch ein Ozean. Vielleicht werden wir also den Namen des Atlantiks und/oder des Pazifiks ändern müssen.“Der Lake Ontario ist einer der fünf Großen Seen in Nordamerika und grenzt sowohl an die kanadische Provinz Ontario als auch an den US-Bundesstaat New York. Gemäß einem Abkommen aus dem Jahr 1909 liegen etwa 52 Prozent der Seeoberfläche auf kanadischem Staatsgebiet.
„Kriegsministerium“, „Mount McKinley“, „Trump Kennedy Center“Umbenennungen spielen für Trump in unterschiedlichen Kontexten eine große Rolle. Er taufte vor längerer Zeit das Verteidigungsministerium in „Kriegsministerium“ um – auch um Kriegerethos zu beschwören. Nordamerikas höchsten Berg in Alaska benannte er wieder in Mount McKinley um, nachdem sein Vorvorgänger Barack Obama den Berg in Denali umbenannt hatte – der Sprache der indigenen Bevölkerung entlehnt.Trumps eigener Name spielt auch immer wieder eine Rolle. Der US-Präsident will erreichen, dass der Name Trump an der Fassade der berühmten Kultureinrichtung Kennedy Center in Washington steht. Ein Richter hatte jedoch verfügt, dass der Name nicht einfach ohne den US-Kongress umbenannt werden dürfe. Die Buchstaben Trumps mussten wieder verschwinden.










