PfadnavigationHomePolitikAuslandInsiderVenezuela steht laut Insidern kurz vor Ölreserven-Deal mit USA – und will dafür aus OPEC aussteigenStand: 03:39 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Raffinerie Punta Cardon in Venezuela bei AbenddämmerungQuelle: Jesus Vargas/dpaUS-Unternehmen sollen die Erschließung von Ölfeldern selbst übernehmen und so Amerikas Versorgung garantieren. Diskutiert werde ein Pachtmodell, über das Ölfelder an US-Produzenten vergeben werden. Für den Deal ist Venezuela offenbar zu einem drastischen Schritt bereit.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDie US-Regierung steht Insidern zufolge kurz vor einem Abkommen zur langfristigen Sicherung von venezolanischen Ölreserven. Ziel sei es, US-Unternehmen die Erschließung einer Gruppe von Ölfeldern zu überlassen und so die Versorgung der USA zu garantieren, sagten mit den Verhandlungen vertraute Personen am Donnerstag. Diskutiert werde ein Pachtmodell für 17 Felder, die anschließend an US-Produzenten vergeben werden könnten. Das Weiße Haus verwies auf das US-Energieministerium, das sich zunächst ebenso wenig äußerte wie die venezolanische Regierung. Lesen Sie auchUS-Energieminister Chris Wright plant dem Nachrichtenportal Axios zufolge bereits, in der kommenden Woche nach Caracas zu reisen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge erwägt Venezuela zudem den Austritt aus der OPEC, der Organisation erdölexportierender Länder, um die Beziehungen zu den USA weiter zu stärken.Ein Pachtabkommen könnte Experten zufolge jedoch auf rechtliche Hürden stoßen, da die Verfassung des südamerikanischen Landes die Kernaktivitäten der Ölindustrie dem Staat vorbehält. USA wollen heimische Reserven mit Rohöl aus Venezuela auffüllenSeit der Festnahme und Absetzung des ehemaligen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA im Januar bemüht sich die Regierung in Washington um einen stabilen Fluss von venezolanischem Rohöl. Damit sollen die heimischen Raffinerien versorgt und die strategische Ölreserve der USA wieder aufgefüllt werden. Diese war nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 und dem Ausbruch des Iran-Krieges im Februar stark beansprucht worden. US-Präsident Donald Trump steht vor den Zwischenwahlen in diesem Jahr wegen steigender Benzinpreise unter Druck. Günstigere Ölimporte könnten hier für Entlastung sorgen.rtr/saha
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US-Unternehmen sollen die Erschließung von Ölfeldern selbst übernehmen und so Amerikas Versorgung garantieren. Diskutiert werde ein Pachtmodell, über das Ölfelder an US-Produzenten vergeben werden. Für den Deal ist Venezuela offenbar zu einem drastischen Schritt bereit.















