PfadnavigationHomeSportFußballDFB PokalPokal-EklatKabine verwüstet – Kaiserslauterns Spieler unter VerdachtStand: 15:53 UhrLesedauer: 2 MinutenKaiserslauterns Fans zünden beim DFB-Pokalspiel gegen Waldhof Mannheim PyrotechnikQuelle: Uwe Anspach/dpaFotos aus der Gäste-Kabine belasten den 1. FC Kaiserslautern nach dem Derby in Mannheim. Der DFB sammelt Berichte. Jetzt drohen dem Traditionsklub Ermittlungen und harte Strafen.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDie Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern steht nach den Krawallen im Pokalderby beim SV Waldhof Mannheim unter Verdacht, die Gästekabine im Carl-Benz-Stadion beschädigt zu haben. Dies geht aus Fotos und einem Faktencheck hervor, die die „Rheinpfalz“ veröffentlicht hat. Der Fußball-Drittligist aus Mannheim bestätigte die Echtheit der Bilder, der FCK hat sich bisher nicht dazu geäußert.Die Fotos zeigen nicht nur jede Menge Müll und Schmutz auf dem Boden der Kabine, sondern auch kaputte Platten an der Decke. Das Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen dem baden-württembergischen Drittligisten aus Mannheim und dem pfälzischen Zweitligisten hatte am vergangenen Freitag kurz vor dem Abbruch gestanden. Der 1:0-Auswärtssieg der Roten Teufel nach Verlängerung war im ausverkauften Carl-Benz-Stadion von Krawallen, Pyrotechnik und einem Platzsturm überschattet worden.Rudelbildungen bei SpielernRund 1400 Polizeibeamte waren im Einsatz, 35 davon wurden verletzt. Zudem mussten 85 Zuschauer medizinisch betreut werden, teilte die Polizei im Nachgang mit. Acht von ihnen seien zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gekommen. Zudem waren Spieler beider Teams in der hitzigen Partie und die beiden Trainer aneinander geraten.Lesen Sie auchDer DFB hatte bereits unmittelbar nach Spielende auf die Ausschreitungen reagiert. „Der Deutsche Fußball-Bund wird die Berichte auswerten und den zuständigen Gremien zuleiten“, hieß es in einer Stellungnahme auf Instagram. „Der Sonderbericht wird entsprechend lang sein“, sagte Schiedsrichter Robert Schröder bei Sky.dpa