VW-Chef Oliver Blume tourt durch Deutschland und stellt sich der Belegschaft der VW-Werke. Betroffene Bundesländer suchen nach Lösungen. So prüft VW-Aufsichtsrat und Niedersachsens Ministerpräsident Lies den Einstieg im Werk Osnabrück, Sachsen fordert die 40-Stunden-Woche in Zwickau.
27.08.2026, 15.26 Uhr
„Höchste Priorität“: Ministerpräsident Olaf Lies sagt beim Besuch des VW-Werks in Osnabrück, dass man den Standort erhalten wolle
Während der VW-Vorstand um Konzernchef Oliver Blume (58) seine Standorte-Tour zur Belegschaft fortsetzt, wird Kritik an einer fehlenden Perspektive laut. „Es ist meine klare Erwartungshaltung an den Vorstand, für ein tragfähiges Zukunftskonzept zu sorgen“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (59; SPD) der Deutschen Presse-Agentur. „Werksschließungen und massenhafte Entlassungen können nicht die Lösung sein“, kritisierte der SPD-Politiker.
Das Land Niedersachsen prüfe stattdessen einen Einstieg beim bisherigen Volkswagen-Werk Osnabrück: „Wir prüfen derzeit, ob und in welcher Form eine Beteiligung an einer möglichen industriellen Zukunftslösung für den Standort Osnabrück in Betracht kommen kann“, sagte Lies. „Der Erhalt und die Sicherung von Standort, Beschäftigung und Wertschöpfung am Standort Osnabrück haben für die Landesregierung höchste Priorität, daran arbeiten wir gemeinsam hart.“










