Die Collection de l’Art Brut zeigt Kunst, die außerhalb des Kunstmarktes entstand. Jetzt feiert sie ihr 50-jähriges Bestehen. Direktorin Sarah Lombardi führt durch die Sammlung.
Diego de Mauri, ohne Titel, entstanden zwischen 1981 und 2015
Atelier de numérisation – Ville de Lausanne; Collection de l'Art Brut, Lausanne
taz: Woran erkennt man Art brut, vor allem dann, wenn man nichts über die Biografie der Künstler:in weiß?
Sarah Lombardi: Der Begriff Art brut bezeichnet vor allem Werke von Künstler:innen, die autodidaktisch arbeiten und keine Kunstausbildung durchlaufen haben. Um ein Werk entsprechend einzuordnen, braucht es deshalb Informationen zum Entstehungskontext und zur Biografie der Person. Ohne diese Angaben lässt sich die Zuordnung nicht eindeutig treffen.







