Analyse
Stand: 27.08.2026 • 14:35 Uhr
Vor einem Jahr hat die Bundesregierung den Nationalen Sicherheitsrat eingeführt. Er sollte dabei helfen, schneller und effektiver auf Krisen reagieren zu können. Doch die erste Bilanz fällt ernüchternd aus.
Die mit Sprengstoff bestückten Drohnen auf dem Leipziger Flughafen; der Iran-Krieg und seine Folgen; Cyberangriffe; Spionage. Für den Stellvertretenden Regierungssprecher Sebastian Hille ist völlig klar: Es war die richtige Entscheidung, einen Nationalen Sicherheitsrat einzurichten. Es sei genau das richtige Instrument, um auf die veränderte Sicherheitslage zu reagieren.
Die Idee war und ist es, das über Jahrzehnte gewachsene Neben- und mitunter auch Gegeneinander von Ministerien und Behörden neu zu ordnen - Doppelstrukturen, rechtliche und bürokratische Hürden abzubauen, den Informationsfluss zu verbessern. Denn all das, das zeigt zum Beispiel das Thema Drohnenabwehr, erschwert mitunter die Zusammenarbeit.







