Stand: 27.08.2026 • 13:55 Uhr

Auch wenn er kein Gamer ist, hat Bundespräsident Steinmeier der Video- und Computerspielmesse Gamescom einen Besuch abgestattet. Für ihn gehören die Spiele inzwischen zum kulturellen Leben dazu - auch wenn das Zocken Schattenseiten haben kann.

Es war das erste Mal, dass mit Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident die Gamescom besucht hat - die weltgrößte Messe für Computer- und Videospiele, die noch bis Sonntag in Köln stattfindet. Und das, obwohl er selbst gar kein Gamer sei, wie der 70-Jährige einräumt. Auf die Welt der digitalen Spiele blickt das Staatsoberhaupt mit gemischten Gefühlen.

Grundsätzlich stehe er dem Gaming positiv gegenüber, Computerspiele seien fester Bestandteil des kulturellen Lebens geworden. Steinmeier sagte bei seinem Messebesuch:

Das Klischee des nerdigen Teenagers, der - rund um die Uhr, mit Junkfood und Energy-Drinks - in seiner abgedunkelten Bude zockt, wird der Wirklichkeit nicht gerecht".