Eine neue Umfrage zeigt leichte Zugewinne für SPD und Grüne. Die könnten wahlentscheidend sein. Ohne Umfragen wären Wäh­le­r:in­nen orientierungslos.

Plakative Anleitung mit Erfolg: Campact-Aufsteller vor dem Magdeburger Landtag

Nick Jaussi/Campact/dpa

B eeinflussen Umfragen den Wahlausgang? Aber ja. Das jüngste Beispiel dafür findet man gerade in Sachsen-Anhalt. Laut dem gerade von der ARD veröffentlichen Sachsen-Anhalt-Trend gab es zwar nur minimal Verschiebungen – aber die haben es sich in. Die AfD hat gegenüber der letzten Umfrage von infrast dimap im Juli nochmal einen Prozentpunkt zugelegt und liegt bei 42 Prozent. Dennoch steht sie so nackt da wie lange nicht. Weil sich Wäh­le­r:in­nen offenbar an Wahlumfragen orientieren.

Denn neben der AfD haben auch SPD und Grüne je einen Punkt zugelegt. Das könnte wahlentscheidend sein. Wenn beide über die Fünfprozenthürde kommen, reichen die 42 Prozent der AfD nicht zur absoluten Mehrheit.