Nach der partiellen Sonnenfinsternis am 12. August können Frühaufsteher am Freitag, 28. August, auch über Mecklenburg-Vorpommern erneut ein besonderes Himmelsschauspiel erleben. In den frühen Morgenstunden wandert der Vollmond zu einem großen Teil durch den Kernschatten der Erde. Die partielle Mondfinsternis ist im gesamten Land grundsätzlich sichtbar – sofern das Wetter mitspielt und der Blick zum westlichen Horizont nicht versperrt ist.

Die deutlich erkennbare partielle Phase beginnt gegen 4.34 Uhr. Anschließend breitet sich der Erdschatten langsam über die Mondscheibe aus. Das Maximum wird gegen 6.13 Uhr erreicht. Dann liegen rund 93 Prozent des Monddurchmessers im Kernschatten. Auf die Fläche bezogen sind etwa 96 Prozent der sichtbaren Mondscheibe verfinstert.

Eine totale Mondfinsternis ist das nicht: Ein schmaler Teil des Mondes bleibt außerhalb des Kernschattens. Der verdunkelte Bereich kann trotzdem dunkelrot oder kupferfarben erscheinen. Wie deutlich die Färbung ausfällt, hängt unter anderem von den atmosphärischen Bedingungen ab.

Freier Horizont wichtiger als völlige Dunkelheit

Die Beobachtung ist in Mecklenburg-Vorpommern nicht einfach. Während sich die Finsternis ihrem Höhepunkt nähert, sinkt der Mond immer tiefer in Richtung Westsüdwesten. Gleichzeitig beginnt die Morgendämmerung.