Der Vatikan wirbt um Frieden, der CIA-Chef hofft offenbar auch auf Deals. Ist ein Ende der russischen Vollinvasion in der Ukraine in Sicht?
Erzbischof Gallagher setzt sich für den Frieden ein, koste es was wolle
Ramil Sitdikov/Pool Reuters/AP/dpa
K ommt nach über 1.600 Tagen russischer Vollinvasion in der Ukraine etwa Bewegung in mögliche Friedensbemühungen? Während alle Welt über die Folgen des Besuchs von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau bei den russischen Diensten spekuliert, geht ein anderer Besuch fast unter. Der britische Erzbischof Paul Gallagher ist auch gerade in Russland und appelliert im Auftrag des Vatikans für einen wie auch immer gearteten Frieden.
Die Bemühungen sind mehr als verdienstvoll. Bombardieren die russischen Streitkräfte doch weiterhin täglich die ukrainische Zivilbevölkerung. Und auch die Ukraine zielt regelmäßig mit Drohnen auf russische militärische und wirtschaftliche Ziele. Der Krieg ist an einer strategisch entscheidenden Stelle, denn die Attacken der ukrainischen Streitkräfte treffen Russland schwer. Hinzu kommt, dass selten zuvor die Gefahr einer Ausweitung auf Nato-Territorium so groß war. Die Drohnenvorfälle in den baltischen Staaten oder Rumänien sind immer wieder eine Erinnerung daran, wozu Wladimir Putin fähig ist.










