Polizeigewerkschafter Sven Hüber positionierte sich aktiv gegen die AfD. Nun verbreitet ein rechtes Medium Vorwürfe zu dessen DDR-Vergangenheit.
Sven Hüber, ehemals bei der GdP, wird massiv aus der rechten Bubble angefeindet – nun trat er nach Misshandlungsvorwürfen zurück
GdP
Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Sven Hüber, ist zurückgetreten. Zuvor hatte ein rechtslastiges Medium mit einer Story zu dessen Vergangenheit als Offizier der DDR-Grenztruppen für Aufregung vor allem in der rechtsradikalen Bubble gesorgt. Dort gilt Hüber nach deutlicher Kritik am Rechtsextremismus der AfD als Reizfigur.
Hüber wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück und teilte in einer Mitteilung der GdP am Mittwoch mit: „Ich trete mit sofortiger Wirkung von meinem Amt zurück, weil es derzeit mehrere von mir angestrengte rechtliche und gerichtliche Prüfungen gegen erhobene mediale verunglimpfende und rufmordähnliche Vorwürfe vor meinem Dienst in der Bundespolizei und vor der GdP gibt.“ Mit seinem Rücktritt wolle Hüber während der notwendigen gerichtlichen Auseinandersetzung „die täglich neuen, unhaltbaren Anschuldigungen von der GdP abwenden“. Die GdP werde im Zusammenhang mit Falschbehauptungen, Bedrohungen und verzerrten Veröffentlichungen straf- und zivilrechtlich gegen die Urheber vorgehen.










