Hochfrequenzhändler an Indiens Kapitalmarkt stehen unter Druck, Experten, die bei der Verbesserung der Handelsmodelle helfen, sind heiß begehrt. Schon Praktikanten können daher sagenhafte Gehälter kassieren.

26.08.2026, 16.30 Uhr

Größte Derivatebörse der Welt: Der Umsatz an der National Stock Exchange of India ist im Juli auf ein 17-Monats-Tief gesunken

Die Hochfrequenzhändler an Indiens Kapitalmarkt stehen unter Druck, denn strengere Regeln der Zentralbank des Landes erschweren ihnen den Derivatehandel. Als Reaktion versuchen die „High-Frequency Trader“ (HFT) offenbar, ihre Technologie zu verbessern – und zahlen Fachleuten, die dabei helfen können, immense Summen.

Besonders begehrt sind offenbar hoch qualifizierte Praktikanten, die die Unternehmen an der Hochschule anheuern, und die Modelle entwickeln und Strategien entwerfen können, um Kapitalmarkttransaktionen mit hoher Geschwindigkeit auszuführen. Deren Vergütungen sind auf ein Rekordniveau gestiegen, berichtet die Agentur Bloomberg.Das Unternehmen Quadeye etwa biete Praktikanten 6 Millionen Rupien (rund 54.000 Euro) für zwei Monate, so Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Damit habe der in Gurgaon, Haryana, ansässige HFT seine Bezahlung in dem Bereich binnen eines Jahres vervierfacht.