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ener Satz, der die Aufsichtsratssitzung des FC Bayern vom Dienstagabend schon vorab jeglicher Spannung beraubte, enthielt einen noch viel zu wenig gewürdigten Einschub. „Wir haben eine perfekte Transferperiode gemacht – wie auch schon letztes Jahr – mit zwei Spielern, die wir gut gebrauchen können.“

Seit der Aufsichtsrat Uli Hoeneß vor ein paar Wochen mit diesem Lob an die Öffentlichkeit gegangen war, stand fest, dass die Bayern am 25. August nicht nur den Vertrag ihres Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen verlängern würden – sondern auch jenen des Sportvorstands Max Eberl. Das Lob war ein klassischer Spoiler. Welcher Aufsichtsrat kann es sich erlauben, den Vertrag eines Kaderverantwortlichen auslaufen zu lassen, der auf zwei perfekte Transferperioden nacheinander blickt?

Der Einschub „wie auch schon letztes Jahr“ verriet das Geheimnis, wie sich Hoeneß und Eberls eigentlicher Chefkritiker, der Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge, auf eine Fortsetzung des Zusammenwirkens mit dem Sportvorstand einigen konnten. Der Transfersommer 2025 war bekanntlich der erste, in dem Eberl von den Aufsichtsräten an die Hand genommen wurde. Man darf sogar sagen: im Lasso eingefangen wurde.

Im Vorjahr wollte Eberl den Leipziger Xavi Simons kaufen, die Aufsichtsräte verordneten einen Kaufstopp, empfahlen stattdessen eine Leihe – und Hoeneß sagte dem Trainer Vincent Kompany auf seiner Terrasse am Tegernsee, er könne anstelle von Xavi ein Stück Apfelkuchen haben.