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KI-News aktuell: KI im Krieg: UN und Rotes Kreuz fordern Verbot autonomer Waffen Die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz fordern die Länder der Welt dazu auf, gemeinsam KI-getriebene Waffensysteme zu regulieren.

KI-Apps auf einem Handy-Display: OpenAIs ChatGPT, Googles Gemini und Anthropics Claude Foto: Getty Images25. August 2026 – UN und Rotes Kreuz fordern Verbot autonomer WaffenDie Vereinten Nationen (UN) und das Rote Kreuz haben Verbote und Einschränkungen autonomer Waffensystem gefordert, wie aus einer gemeinsamen Erklärung von UN-Generalsekretär António Guterres und der Präsidentin des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, Mirjana Spoljaric, vom Dienstag hervorgeht.Damit erneuern die Organisationen ihre gleichlaute Forderung von vor drei Jahren. Grund dafür sei das gestiegene Risiko. „Wir sind jetzt gefährlich nahe daran, eine rote Linie der Moral zu überschreiten: Maschinen, die Menschen eigenständig angreifen“, hieß es in der Erklärung.Autonome Waffensysteme seien keine ferne Zukunft mehr, ein Rennen hin zu größerer Autonomie sei bereits im Gange. Gleichzeitig schlugen die Wissenschaftler und Ingenieure, die diese Systeme entwickelten, selbst Alarm. „Wenn die Architekten dieser Technologien Grenzen forderten, können Staaten sich nicht erlauben, passiv zu bleiben“, erklärten die UN und das Rote Kreuz.Ranking 2026 KI von Elon Musk zieht mit OpenAIs Spitzenmodell gleich von Jan WöllerStaaten müssten weg von schrittweisen Diskussionen zu entschiedenen Handlungen kommen. Verhandlungen müssten jetzt beginnen, um rechtlich bindende Instrumente zu schaffen, um autonome Waffensysteme mit klaren Verboten und Einschränkungen zu regulieren. „Nicht schnell und entschieden zu handeln, würde Leben kosten.“25. August 2026 – OpenAI stoppt russische KI-PropagandaOpenAI hat eine russische Propaganda-Kampagne gestoppt, die mit ChatGPT Beiträge für die Sozialen Medien generierte. Das gab der US-amerikanische KI-Entwickler am Dienstag in einer Mitteilung bekannt. Dafür bannte das Unternehmen mehrere ChatGPT-Konten aus Russland, die genutzt wurden, um das Internationale Burke Institute (IBI) zu bewerben.Dabei handelt es sich laut Eigenbeschreibung um eine „Expertengesellschaft aus Israel“. Auf der Webseite von IBI wurde neben kopierten und teils falsch zugeordneten wissenschaftlichen Artikeln auch der sogenannte „Souveränitäts-Index“ beworben. Diese diene laut OpenAI dazu, Russland zu bewerben und westliche Länder zu verunglimpfen.Im Rahmen der Kampagne seien auch englischsprachige Beiträge für die Sozialen Medien generiert worden. Dabei handelte es sich unter anderem um Posts und Kommentare für Instagram, LinkedIn und Facebook, die das IBI bewarben. Die Prompts, mit denen die Inhalte generiert wurden, enthielten laut OpenAI Anweisungen an ChatGPT, sprachliche Hinweise auf Russland zu verschleiern.KI in der Medizintechnik Siemens-Healthineers-Chef: „Brauchen keine KI-Strategie“ Doch es wurden auch deutschsprachige Beiträge generiert, die im Telegram-Channel „Lahme Ente“ veröffentlicht wurden. Diese Posts kritisierten regelmäßig die Ukraine, die EU und die deutsche Regierung und warben gleichzeitig für bessere Beziehungen zu Russland.Laut OpenAI hätten die Beiträge in den Sozialen Medien und auf der IBI Webseite nur wenigen Menschen erreicht. Mehrere Telegramm-Kanäle, die mit der Kampagne in Verbindung stehen, erreichten aber jeweils zwischen 10.000 und 20.000 Follower.„Das zeigt, wie Beeinflussungsakteure KI nutzen können, um Autorität herzustellen, den Ursprung von bevorzugten Narrativen zu verschleiern und Fähigkeiten zu schaffen, die mit der Zeit skaliert werden können“, schreibt der KI-Entwickler. Doch es zeige auch, wie die Nutzung von KI dazu führen könne, dass solche Operationen aufgedeckt werden.24. August 2026 – Großbritannien und Ukraine schließen KI-RüstungsabkommenGroßbritannien und die Ukraine haben ein neues Rüstungsabkommen geschlossen, wie aus einer Erklärung der britischen Regierung hervorgeht. Das neue Abkommen verschafft Großbritannien Zugang zu den Schlachtfelddaten der Ukraine, im Gegenzug unterstützt Großbritannien das osteuropäische Land mit seinen Forschern, Technologieunternehmen und dem „drittgrößten KI-Ökosystem der Welt“.Die Ukraine hat die Daten mittels tausender Kameras und Infrarotsensoren auf dem Schlachtfeld gesammelt. Sie zeigen unter anderem Panzer, Drohnen und Luftabwehrsysteme. Die ukrainischen Avengers Labs nutzen diese Daten schon jetzt, um neue KI-Modelle zu trainieren. Das Abkommen habe das Potenzial alle Bereiche des öffentlichen Lebens zu revolutionieren, von Luftverkehrskontrolle bis zu Zugsystemen, hieß es in der Erklärung. Jedoch werde sich das Abkommen zuerst auf Verteidigung und Sicherheit konzentrieren.KI und Arbeitsrecht Wenn der Algorithmus über den Job entscheidet von Leonard Knollenborg„Diese bahnbrechende Partnerschaft gibt uns die Möglichkeit, die Technologien der Zukunft zu entwickeln, um Leben hier in Großbritannien zu verändern und auf dem Schlachtfeld in der Ukraine zu retten“, sagte der neue britische Premierminister Andy Burnham, der das Abkommen bei einem Besuch in Kiew zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj unterzeichnete.Laut der Erklärung der britischen Regierung hätten mehrere Pilotprojekte im Rahmen des Abkommens bereits begonnen. Daran seien die britischen Start-ups Sintela, Mind Foundry und Skyral beteiligt. Die erste Technologie soll bald an einem britischen Militärstützpunkt ausgerollt werden. Sie soll „Stützpunkte vor Demonstranten und böswilligen Akteuren schützen, die versuchen, an Informationen zu gelangen“.23. August 2026 – Chinesische Roboter knacken Sprint-Weltrekord von Usain BoltBeim Auftakt der World Humanoid Games rannte ein vom chinesischen Team X-Humanoid entwickelter Roboter beim Sprint über 100 Meter in nur 9,39 Sekunden ins Ziel. Damit schlug er den menschlichen Weltrekordhalter Usain Bolt um 0,19 Sekunden, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Am Sonntag knackte ein Roboter desselben Modells mit 39,70 Sekunden auch den 400-Meter-Weltrekord. Auch andere Modelle konnten bei den Roboter-Weltmeisterschaften in Peking von Menschen aufgestellte Rekorde übertreffen und sorgten damit für weltweites Aufsehen.Laut Angaben der Organisatoren nehmen über 660 Teams mit mehr als 2.000 Robotern aus 16 Ländern an der Roboter-WM teil. Die meisten Teams kommen aus China und stammen von Unternehmen und Universitäten. Zu den 51 Wettkampfdisziplinen zählen klassische Olympia-Sportarten wie Weitsprung, Gewichtheben, Tischtennis, Fußball, aber auch alltagsnahe Szenarien wie Haushaltsaufgaben, Rettungseinsätze und Fertigungslinien. Noch bis zum 26. August sind Wettbewerbe in weiteren Disziplinen geplant.KI-Start-Up Hugging Face prüft offenbar Verkauf für 13 Milliarden Dollar Schon seit über zehn Jahren werden Roboter-Wettkämpfe in China ausgetragen. Doch solch spektakuläre Ergebnisse gibt es erst seit kurzem. Beim Halbmarathon im April im vergangenen Jahr etwa musste ein Großteil der Maschinen noch von Ingenieuren begleitet werden, stürzten bereits an der Startlinie oder prallten gegen Absperrungen. Ein Jahr später erreichten bereits 47 Roboter die Ziellinie.Der sportliche Wettkampf ist dabei vor allem eine Bühne für die technologischen Errungenschaften der Branche. Chinas Regierung hat die Entwicklung sogenannter verkörperter Künstlicher Intelligenz als Zukunftsindustrie festgelegt. Viele Firmen und Universitäten investieren viel in die Forschung und den Bau humanoider Roboter.21. August 2026 – Bosch will humanoide Roboter im Schwarzwald bauenDer deutsche Technologiekonzern Bosch will ab 2027 humanoide Roboter in Bühl im Schwarzwald bauen, wie ein Sprecher in Stuttgart mitteilte. Entwickelt werden die Maschinen von dem Londoner Start-up Humanoid, mit dem sich der deutsche Technologieriese in diesem Jahr verbündet hat. Damit wird der weltgrößte Autozulieferer wird zum Auftragsfertiger. Auch die Integration bestehender Bosch-Technologien wie Aktoren, Motoren und Sensoren werde geprüft. „Angaben zu Stückzahlen oder Mitarbeitenden machen wir aktuell keine.“ Zunächst hatte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ darüber berichtet.Weltweit steht der Markt für humanoide Roboter noch ganz am Anfang. Dennoch sehen Fachleute langfristig großes Potenzial. Die Maschinen künftig in Fabriken und der Logistik genutzt werden, später auch in der Krankenpflege und als Haushaltshelfer. Führend bei der Entwicklung humanoider Roboter sind bislang vor allem Unternehmen wie Unitree aus China und Boston Dynamics aus den USA.Robotik Xpengs Roboter-Sparte ist mehr als 6,3 Milliarden Dollar wert Der bekannteste Hersteller in Deutschland ist wohl Neura Robotics. Das schwäbische Unternehmen hatte im Juni bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar bei Investoren eingesammelt und damit eine der größten Finanzierungsrunden in Deutschland hingelegt. Mit dem frischen Kapital will Neura unter anderem die Serienproduktion auf mehrere Millionen Roboter bis 2030 ausweiten. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen aktuell Aufträge und eine Entwicklungspipeline von über einer Milliarde US-Dollar.19. August 2026 – China treibt die Entwicklung humanoider Roboter voranAm Mittwoch hat der chinesische Roboterhersteller Unitree einen rasanten Börsenstart hingelegt. Die Aktie eröffnete an der Shanghaier Börse mit 629 Prozent über dem Ausgabepreis, sackte aber bis zum Vormittag auf ein Plus von rund 500 Prozent ab Das 2016 gegründete Unternehmen ist damit der erste Hersteller humanoider Roboter an einer Börse auf dem chinesischen Festland. Der Börsengang brachte dem Unitree umgerechnet etwa 780 Millionen Euro ein.Beim Eröffnungskurs wurde das Unternehmen mit umgerechnet rund 57 Milliarden Euro bewertet. Das übersteigt die bisherigen Geschäftszahlen um ein Vielfaches. Allerdings hat sich der Umsatz des Unternehmens im vergangenen Jahr auf 1,7 Milliarden Yuan (etwa 218 Mio. Euro) mehr als vervierfacht. Der ausgewiesene Nettogewinn lag bei 278 Millionen Yuan. Nach eigenen Angaben lieferte Unitree 2025 mehr als 5.500 humanoide Roboter aus. Noch steht der kommerzielle Einsatz solcher Maschinen allerdings am Anfang.Das sieht auch die chinesische Regierung so. Laut dem staatlichen Finanznachrichtendienst Cailianshe kündigte Xi Guobin, Staatssekretär im Industrie- und Technologieministerium, bei der Eröffnung der World Robot Conference am Mittwoch an, die Entwicklung des Sektors zu unterstützen. Robotik sei bereits jetzt eine „wichtige Kraft“ in der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas.Mit Agenturmaterial von dpa, dpa-AFX und Reuters. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick