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Kryptomarkt: Revolut legt Euro-Stablecoins auf Mit dem Stablecoin EURR will die britische Digitalbank Revolut digitale Zahlungen vereinfachen. Zunächst ist der Token für Kunden in drei europäischen Ländern verfügbar.

Der Hauptsitz von Revolut in London: Der neue Token soll den Handel zwischen Euro und Kryptowährungen innerhalb der Revolut-App erleichtern. Foto: BloombergLondon. Die britische Digitalbank Revolut hat sich dem Wettlauf der globalen Banken und Zahlungsdienstleister um die Einführung von Stablecoins angeschlossen – und führt einen Euro-Stablecoin ein. Revolut geht damit eine Wette darauf ein, dass digitales Geld eine immer größere Rolle spielen wird, von grenzüberschreitenden Zahlungen bis hin zu Geschäftstransaktionen.Der Stablecoin ist eine digitale Kryptowährung. Er ist mit dem Namen EURR an den Euro gekoppelt und wird zunächst für Kunden in Dänemark, Polen und Portugal verfügbar sein, teilte Revolut am Mittwoch in einer Erklärung mit. Das Unternehmen bezeichnete den EURR als „ersten Schritt“ seiner umfassenderen Stablecoin-Strategie, die auch an andere Währungen gekoppelte Token umfassen werde. Revolut rechnet damit, den Token noch in diesem Jahr für Kunden in anderen Märkten des Europäischen Wirtschaftsraums einzuführen.EURR werde in die Revolut-App integriert, sodass Kunden direkt zwischen Euro und Kryptowährungen wechseln könnten, hieß es. „Revolut hat zunächst versteckte Gebühren und Reibungsverluste beim Währungsumtausch beseitigt“, sagte Iman Olya, Produktverantwortlicher für Stablecoins bei Revolut, in der Erklärung. „Jetzt tun wir genau dasselbe für Kryptowährungen.“Das britische Fintech-Unternehmen betritt damit ein zunehmend umkämpftes Feld: Unternehmen von Visa bis Klarna sowie mehrere globale Banken haben im vergangenen Jahr Stablecoin-Initiativen angekündigt. Stablecoins, die früher weitgehend auf den Kryptohandel beschränkt waren, werden im Mainstream-Finanzwesen zunehmend als schnelle und kosteneffiziente Möglichkeit angesehen, Geld zu transferieren und Zahlungen zu tätigen.Mehr als ein Jahr nachdem US-Präsident Donald Trump ein Gesetz zur Regulierung von Stablecoins durchgesetzt hat, gibt es dennoch Anzeichen für eine Ermüdung des Marktes. Laut der Plattform „DefiLlama“ hat sich der Gesamtmarktwert von Stablecoins im Jahr 2026 nach Jahren rasanten Wachstums stabilisiert. Von Visa zusammengestellte Daten, die die tatsächliche Nutzung abbilden sollen, deuten ebenfalls darauf hin, dass sich das Transaktionsvolumen in diesem Jahr abkühlt, nachdem es seit Mitte 2023 stark angestiegen war.Die an den Dollar gebundenen Coins USDT von Tether und der USDC der Circle Internet Group dominieren nach wie vor den Markt. Zusammen machen USDT und USDC laut Daten von „DefiLlama“ etwa 85 Prozent der im Umlauf befindlichen Stablecoins aus. An den Euro gekoppelte Token machen nur einen winzigen Teil des Gesamtmarktes aus. Bloo Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt