Der von Mark Zuckerberg (42) geführte Meta-Konzern hat im Streit über die Gefahren sozialer Medien für Kinder ​und Jugendliche mit zahlreichen US-Bundesstaaten einen Vergleich geschlossen. Im Rahmen ‌der Einigung zahlt der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern bis zu 16,68 Milliarden Dollar an die Bundesstaaten, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Zudem verpflichtet sich Meta ​zu landesweiten Änderungen für jugendliche Nutzer, darunter standardmäßige tägliche Zeitlimits ⁠und ⁠nächtliche Zugangssperren. Mit dem Vergleich entgeht das Unternehmen einem vielbeachteten Prozess.In dem zugrundeliegenden Verfahren vor einem Bundesgericht in ‌Kalifornien hatten 29 Bundesstaaten Meta ​vorgeworfen, seine sozialen ‌Netzwerke gezielt so gestaltet zu haben, dass sie Minderjährige abhängig machen. Zudem habe der Konzern Verbraucher über die Sicherheit seiner Plattformen ‌getäuscht und unrechtmäßig persönliche Daten von Kindern gesammelt, um damit KI-Modelle zu trainieren.