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Im Saal prallen zwei Deutungen aufeinander: Die Anklage sieht einen Entführungsplan, Christina Block beschreibt in ihrer Einlassung Verhandlungen und unbekannte Geldflüsse.
Im Prozess um die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder hat Christina Block bestritten, die Rückholaktion in der Silvesternacht 2023/24 finanziert zu haben. Sie habe im Oktober 2023 zwar 75.000 Euro von ihrem Konto abgehoben, aber das Geld sei für eine Verhandlungslösung bestimmt gewesen.
„Eine Verhandlungslösung war für mich noch längst nicht vom Tisch“, sagte die Hamburger Unternehmerin über den Streit mit ihrem in Dänemark lebenden Ex-Mann Stephan Hensel. Dieser hatte die Kinder nach einem Wochenendbesuch im August 2021 nicht zur Mutter zurückgebracht.
Block berichtete, später habe sie erfahren, dass auch ihre Mutter Christa Block 60.000 Euro an den Anwalt der Familie überwiesen und weitere 120.000 Euro in bar abgehoben habe. Das habe sie aber erst im Jahr 2024 bei Durchsicht von Kontoauszügen ihrer Mutter gesehen. Christa Block war im Juli des Vorjahres gestorben. Wozu das Geld bestimmt gewesen sei, wisse sie nicht. „Sie hat mir davon nichts berichtet.“







