Das Erdklima wandelt sich ständig, über viele Jahrmillionen – zwischen Warmklima und Eiszeitaltern. Zudem wechseln sich innerhalb von Eiszeitaltern Warm- und Kaltzeiten ab. Hauptursachen dafür sollen astronomische Veränderungen in der Form der Erdbahn und der Neigung der Erdachse sein, die außerdem noch „taumelt“. Diese Phasen dauern Zehn- bis Hunderttausende von Jahren. Sie nennen sich Milanković-Zyklen.
Dass sich aber auch kurzfristigere zusätzliche Ereignisse auf das Klima auswirken können, haben Forscher in einer neuen Studie beschrieben. So sollen vor 56 Millionen Jahren etwa 2500 bis 4500 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO₂) in die Luft und die Meere der Erde gelangt sein, und zwar innerhalb von 3000 bis 10.000 Jahren.
Klima
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Was die Ursache dieser plötzlichen Emissionen war, sei noch nicht geklärt, schreiben die Wissenschaftler vom Natural History Museum of Los Angeles County in Kalifornien, USA, im Fachjournal Science. Unter anderem werden massive Vulkanausbrüche vermutet. In der Folge sei es „zu einem Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 5 bis 9 Grad Celsius“ gekommen, so die Forscher, die anhand von Blattfossilien vor allem die grundlegenden Veränderungen der Vegetation beschreiben. In diesem Zusammenhang diskutieren sie auch die möglichen Folgen der aktuellen Erderwärmung.










